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Das Profil Informationstechnik

Worum geht es in Informationstechnik?
Das Profil Informationstechnik spricht die Schüler/-innen an, die sich insbesondere für Computer und deren Programmierung interessieren. Im Rahmen der Ausbildung werden alle relevanten Aspekte der Informatik besprochen und im Laborunterricht vertieft. Das Spektrum reicht vom Ätzen und Bestücken von Platinen, dem Erlernen von Programmiersprachen, dem Umgang mit einer Datenbank, der Erstellung von Internetseiten bis hin zum Aufbau von Computernetzwerken. Der Unterrichtsumfang (Theorie und praktische Übungen) beträgt 7-9 Stunden pro Woche. Es werden die Grundlagen behandelt, die auch Bestandteil eines Informatikstudiums oder vieler Ingenieurstudiengänge sind.

Was erwarten wir von unseren Schüler/-innen?
Es werden keine Vorkenntnisse im Bereich Informationstechnik erwartet. Jeder Schüler sollte Neugier und Interesse am Umgang mit PCs mitbringen. Erfahrungen beim Programmieren oder der Erstellung einer Homepage sind nicht notwendig. Von unseren neuen Schüler/-innen erwarten wir die Bereitschaft, sich mit technischen Sachverhalten (z. B. Computersprachen oder dem Aufbau von Computern) auseinanderzusetzen.

Welche besondere Qualifikation vermittelt die Ausbildung am TG?
Die im Fach Informationstechnik vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten erleichtern den Einstieg in die Ausbildung von technischen Berufen. Im Besonderen wird ein Absolvent des TG während der ersten Semester eines Informatikstudiums von seinem Vorsprung in Fachkenntnis und Methodik profitieren.

Unsere Absolventen sind somit in besonderer Weise auf die informationstechnischen Anforderungen der Zukunft vorbereitet.

 

An welche Schüler wendet sich das Profil Informationstechnik?

Das Profil Informationstechnik wendet sich speziell an Schüler die Spaß am Umgang mit PCs haben.

Es werden keine Vorkenntnisse im Bereich Programmieren vorausgesetzt, wir fangen sozusagen bei „Null“ an. Allerdings erwarten wir logisches Denkvermögen sowie die Bereitschaft sich mit Technik auseinanderzusetzen.

Die vermittelten Lerninhalte gliedern sich in drei Bereiche:

  1. Systems-Engineering: Hier wird vermittelt wie Probleme analysiert und in kleine Teilprobleme zerteilt werden können. Somit lernen die Schüler allgemeingültige Methoden zur Problemlösung kennen. Aufbauend darauf müssen unsere Schüler in Klasse 12 in Gruppen eine Projektarbeit mit Projektmanagementmethoden planen und umsetzen. Hier entstehen oft erstaunliche Ergebnisse und viele unserer Schüler nehmen mit ihren Projekten später freiwillig am Jugend Forscht Wettbewerb teil.

  2. Software: Als Einstieg werden die Standard-Office Anwendungen Word, Excel und Powerpoint besprochen und kurz auf HTML/Web-Design eingegangen. Im Anschluss daran lernen unsere Schüler im Theorieunterricht wie ein vorgegebenes Problem analysiert, formal als Algorithmus beschrieben und dann in Form eines Computerprogramms gelöst werden kann. Dabei wird auf eine prozedurale und eine objektorientierte Programmiersprache (C/C++ oder Java) eingegangen. Dieses Wissen wird im Rahmen von Laborübungen dann in der Praxis geübt und umgesetzt. Unsere Absolventen sind somit in der Lage Computerprogramme zu planen und zu erstellen. Um das Bild abzurunden wird ausführlich auf das Thema Datenbanken und Betriebssysteme eingegangen.

  3. Hardware: In Klasse 11 wird den Schülern Grundlagenwissen der Digitaltechnik vermittelt. Dieses Theoriewissen wird im Labor mit Hilfe von Experimentierplatinen vertieft und geübt. Im Anschluss daran wird mit den Schülern der Aufbau eines Mini-Computers (Microcontroller) besprochen. Diese Kleincomputer werden heutzutage eingesetzt, um z. B. ein Parkhaus mit seinen Fahrkartenautomaten, Schranken und Ampeln zu steuern. Die Microcontroller werden dann von den Schülern in der Programmiersprache Assembler programmiert. Zum Abschluss werden dann mit den Schülern Computernetzwerke behandelt.

 

Weitere Informationen, Infoflyer und Anmeldeformulare und finden Sie hier:

Technisches Gymnasium